St.Lorenzen


Direkt zum Seiteninhalt

Kapelle St. Johann i. Spital

Sehenswertes

Am Fuße der Sonnenburg erhebt sich inmitten einer kleinen Häusergruppe auf einem niedrigen Felsen das Kirchlein St. Johann im Spital. Es führt den Namen der beiden hl. Johannes, Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist. Den Beinamen Spital erhielt es als Kirche des ehemaligen Sonnenburger Hospizes, das im Mittelalter zur Versorgung der Pilger, Reisenden und Kranken diente. Das Kirchlein, das geradezu aus dem Felsen herauswächst, geht in das 12. Jahrhundert zurück. Über eine gemauerte Freitreppe gelangt man in das Innere der Kirche. An der Außenseite kann man noch die zugemauerten romanischen Fenster erkennen. Über dem Eingang befindet sich ein spätbarockes Fresko von Christian Renzler, das die beiden Kirchenpatrone Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten darstellt. Am Beginn des 18. Jahrhunderts wurde das Kirchlein mit barocken Bildwerken und Figuren eingerichtet, die heute noch gut erhalten sind.

Hervorzuheben sind vor allem das Altarbild, die Kreuzwegstationen und die Maria Dolorosa sowie eine Statue vom hl. Michael und ein Kruzifix mit einem arg zerschundenen Christus.Durch eine im Jahr 2000 durchgeführte Restaurierung entdeckte man auch wertvolle romanische und gotische Fresken. Hervorzuheben sid vor allem ein spätgotisches Fresko der hl. Margareth und der hl. Kummernuss. Das bedeutendste Kunstwerk ist aber der überlebensgroße romanische Christus aus dem 12. Jahrhundert, dessen Haupt und Brustkorb wahrscheinlich im 17. Jahrhundert umgeschnitzt wurde. Er gehörte zur Kreuzigungsgruppe aus aus der ehemaligen Basilika des Klosters. Die Begleitfiguren Maria und Johannes waren lange Zeit verschollen und befinden sich nun im Schnütgenmuseum von Köln.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü